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Geschichte Verein KFKOK
 

 Geschichte Aktivitäten in  

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2. Vietnam 2

3. Ukraine

4. Angola

5. Gesundheit

 

 

Der Verein KFKOK wurde gegründet von der Familie Widmer

 vor einigen Jahren. Entscheid war ein Vorfall mit dem Präsident Bush.

Unsere Kinder, Caroline, Jim und Sven waren mit der Motor.  

 

 

VON LEO FERRARO

SAFENWIL AG – Die BLICK-Doppelseite mit den in Texas hingerichteten Häftlingen hat Sven Widmer (12) tief erschüttert. So sehr, dass er sofort einen geplefferten  Protestbrief an US-Präsidenten George W. Busch schrieb.

Zusammen mit seinen Geschwistern Caroline (17) und Jimmy (14) kämpft Sven für eine gerichtete Welt.  Jeden Sonntag schreiben die Geschwister Dutzende von Briefen: an Politiker, an Hilfsorganisationen oder an Jugendorganisationen in aller Welt.

Caroline, Jimmy und Sven wollen sich informieren, wie sie helfen können. „Wir haben schon Jugendliche aus Israel  zu uns eingeladen“, erzählt Caroline „und im Betrieb unserer Eltern können zwei Burschen aus Kosovo und Serbien eine Lehre als Mechaniker machen“.

Die Kinder träumen davon, weltweit eine enorme Mitgliederzahl  rekrutieren zu können. „Wir wollen zeigen, dass Kinder keinen Krieg wollen. Und je mehr Mitglieder wir haben, umso mehr können wir bewirken“, glauben alle drei.“ Wir haben auch Bundespräsident Moritz Leuenberger gefragt, ob er Mitglied werden möchte, aber er hat leider abgesagt.“

Wenn immer die Widmer-Kinder etwas bewegt, dann greifen sie zur Feder. Wie im Fall der Hinrichtungen in Texas: „Dear Mister President“, schreibt Sven an George W. Busch, „ich finde, dass Sie nicht richtig handeln. Sie haben 152 Menschenleben auf dem Gewissen. Das ist ein Scandal.“ Solche Briefe und die Antworten darauf füllen bereits einen ganzen Ordner.

Eigentlich sind die Widmers ganz normale Kinder, wie andere auch. Sie spielen Fussball und Hockey, schauen gerne Trickfilme und lesen Harry Potter. Nur Ihnen ist das Elend auf der Welt nicht egal. Vor allem dasjenige der Kinder. Wenn sie im BLICK über Kriege und hunger lesen, dann wollen sie helfen.  Mit „Kinder für Kinder ohne Krieg“ haben sie vor etwas mehr als ein Jahr ihre eigene Hilfsorganisation gegründet.

Inzwischen haben sich bereits 50 Mitglieder eingeschrieben, die einen Mitgliederbeitrag von einem Franke und allenfalls freiwillige Spenden leisten. „Mit dem Geld wollen wir später Hilfsgüter sammeln oder Ausbildungsmöglichkeiten schaffen“,  erzählt Caroline.